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guten morgen

liebe menschen,
ich bin gerade in frankreich aufgewacht. das wetter ist herbstlich. bin bei meinem mitbewohner zu besuch. gleich werden wir zurück nach eichstätt fahren.
es liegen zwei weihnachtsferige und neujährliche wochen hinter mir:
ich habe ein konzert von the kilians besucht (die sehr sehr sehr empfehlenswert sind! das lustigste des abends aber war die vorband: empty trash a.k.a. die mit dem sänger, der bei dsds freiwillig gegangen ist, äh, max buskohl. der rebellische held kündigte seine lieder gerne mit „das nächste lied geht ungefähr so“ und „das ist jetzt einer unserer ältesten songs“ an. aber was soll ich sagen, der junge ist ja auch ganz schön lange im business. er kennt sie alle. dieter bohlen und – wie hießen die anderen noch?)
außerdem wurde so ne art poetry clip-trilogie mit mir und noch zwei anderen eichstätter poeten gedreht, die morgen zwischen 15 und 16 uhr auf dem fernsehsender bayerischer rundfunk bei südwild gesendet wird. wer zeit hat, möge es sich ansehen und nachempfinden wie ich für 2 1/2 minuten film fast 7 stunden durch eichstätt gelaufen bin; es war kalt und prima und es gab schokoriegel und kürbissuppe. sobald die eichstätter-dichter-trilogie auf yotube steht, werde ich hier mal den link angeben.
und dann habe ich noch die 5. staffel von 24 gesehen.
und noch so kram gemacht.
und jetzt gibts frühstück. und heute abend werde ich mir die 1.folge der 2. wdr poetry slam-staffel ansehen.
pauline

immer noch ein nachttier

bin gerade von meiner slamtourwoche nach hause gekommen.
wurde im zug von münchen nach ingolstadt von einem lieben freund begleitet und wir taten folgendes: wir zogen alle bücher, die wir dabei hatten aus allen taschen, die wir dabei hatten und machten den „letzter-satz-check“:

letzter satz in „lass uns doch feinde sein“ von mischa-sarim verollet:
„was ich eben eigentlich sagen wollte.“

letzter satz in „spieltrieb“ von juli zeh:
„und hiermit ist alles gesagt.“

letzter satz in „oktober und wer wir selbst sind“ von peter kurzeck:
„vielleicht läuft jetzt unser badewasser schon ein.“

außerdem hatte christian noch „hyperion“ von hölderlin dabei, ich kann mich nicht mehr genau an den letzten satz erinnern, er hieß, glaube ich „nochmals mehr.“

und ein buch über musiktheorie hatte christian auch noch mit, im letzten satz ging es um baß-schreibweise.

die ersten sätze der bücher sind nicht so gut, finde ich, aber bildet euch eure meinung und kauft die bücher selbst, vor allem das von mischa, sag ich jetzt mal, weil ich die letzten eineinhalb tage mit ihm unterwegs war.
man sollte ein buch voller letzter sätze schreiben.

musiktipps der stunde:
alles von „the national“, einer wunderbaren band mit einem doofen namen.

„bigmouth strikes again“ von den smiths.

„harrowdown hill“ von thom yorke.

gute nacht.
pauline

dunkeladaptation

man erachtet den bordstein
als brücke ein zucken der zehen
über fissuren der ebene
tasten sich fingerspitzen knöchel
in einen punkt jenseits
von hier

im hinterkopf ein elektro
magnetisches feld nur licht
oder stimmen je nach boten
stoff oder der frage die
man sich stellt

mit dem einen augen
winkel noch kurz ein foto schießen
mit erhobenen händen und
nem lächeln im anschlag
vielleicht

pfützen sind metaphysisch und
werden geflissentlich über
gangen

stattdessen wagt man sich weiter fort
mit einem namen in ein fremdes
land

großraumdichten

liebe menschen,
so, jetzt noch mal in aller ruhe:
tobi und ich sind ja bisher immer als pauline füg und tobi heyel angekündigt worden.
haben uns schon ne weile überlegt, ob wir unserem poetry team nicht mal nen namen geben, ist praktischer bei der ankündigug. wussten aber immer keinen. im mai, glaube ich, haben wir dann unsere cd aufgenommen, die wir „großraumdichten“ genannt haben. unsere myspace-seite haben wir dann auch so genannt. und inzwischen uns auch. 🙂
wer eine rezension lesen möchte über unsere cd: hier steht eine.
und allen aufmerksamen hörern und lesern sei gesagt: wir arbeiten gerade mit dem großartigen musiker ludwig berger an einer vertonung unserer texte!

pauline

pauline versucht jetzt wirklich professionell zu bloggen

liebe menschen,

ich bin selbst ganz verwundert von mir, das ist der dritte eintrag an nur einem tag und ich habe es tatsächlich geschafft, einen blogcounter auf meinen blog zu, äh, machen, einzufügen, ihr wisst schon. zuvor hat mein blog nämlich immer nur gezählt, wenn jemand auf mein profil geklickt hat. und das macht ja nicht jeder. jetzt werde ich mich mit der bitteren wahrheit meiner blockbesucherdichte auseinandersetzen müssen und vielleicht mehr angespornt sein, regelmäßiger zu, äh, bloggen.

pauline